Kollokationen in Lehrwerken für DaF-Lernende: ein didaktisches Paradox

L. Giacoma
2021-01-01

Abstract

Kollokationen finden in Lehrwerken für italophone DaF Lernende wenig Beachtung und werden in äußerst unsystematischer Weise behandelt, wobei Ideen schon einige Schritte in die richtige Richtung aufweist. Man hat den Eindruck, dass DaF-Lehrwerkautoren sich der Relevanz der kollokationalen Kompetenz wenig bewusst sind. Ein Grund dafür, kann in der noch nicht erfolgten Niveauzuordnung von Phrasemen, darunter Kollokationen entsprechend dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (Konecny / Hallsteinsdottir / Kajan: 2013) liegen. Die Kompositionalität der Kollokationen kann die Lernenden hinters Licht führen, die vielleicht keinen Grund sehen, sie als eine Einheit zu lernen aber „hier macht es unter Umständen Sinn, eine fremdsprachliche Wortverbindung, die – intralingual betrachtet – vollkommen dem Kompositionalitätprinzip folgt, als komplexen Ausdruck zu memorisieren“ (Ludewig 2005: 139). Deswegen sollen Lehrwerke und Lehrkräfte die Lernenden von der Notwendigkeit überzeugen, den Wortschatz im linguistischen Kontext zu lernen.
2021
978-3-631-83318-6
Kollokationen, DaF-Didaktik, Lehrwerke, italophone Lernende, Phraseodidaktik
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Utilizza questo identificativo per citare o creare un link a questo documento: https://hdl.handle.net/20.500.14087/12767
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